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Engagiert Zeichen setzen

Fast zu jeder Zeit in der Kulturgeschichte der Menschheit taten sich Künstler hervor, die singend, spielend oder einfach mittels ihrer spitzen Federn die Schwachstellen unserer Gesellschaftsgewohnheiten aufs Korn nahmen. Shakespeare, Molière sowie Sueton oder Horaz in der Antike; gut fünf Jahrzehnte ist es her, seit Künstler wie Bob Dylan und Joan Baez, viele Menschen dazu brachten, protestierend auf die Strasse zu gehen. Es bewegte sich in der Folge viel. Es entstanden bunte Bewegungen für den Frieden, für ein freies, selbstbestimmtes Leben, für Menschenrechte und für eine gesündere Umwelt sowie eine auch in Zukunft noch intakte Welt. Alles doch wunderbar? Ja und nein. Denn die Unzufriedenheit hat erneut die Strassen erobert. Und sie deutet darauf hin, dass immer noch mehr als genug auf unseren Pendenzenlisten abzuhaken wäre.

«Empört euch»!

Proteste setzen deutliche Zeichen. Doch ihnen müssten eigentlich Taten folgen. Nur von vielen hört man, sie als einzelne könnten doch nichts erreichen. Stimmt, wenn jeder so denkt. Zum Glück gibt es immer wieder Menschen, die das eine tun ohne das andere zu lassen. Auf Missstände zeigen und zugleich auf Wege hinweisen. Gerade im heutigen Kulturbereich engagieren sich viele Künstler in dieser Weise. Solchen Aktivisten bietet der KulturPunkt gerne und immer wieder eine publikumswirksame Bühne an. Beispielweise Singer Songwritern, die in nächster Zeit in Flawil auftreten.

Position beziehen – und sich einsetzen

Einer davon wäre anfangs März Samba Touré, der aus persönlicher Betroffenheit berichtet. Er musste in seiner Heimat Mali miterleben, wie die religiösen Extremisten in seinem Dorf sämtliche Musikinstrumente und Radios zerstörten und die Scharia einführten. Heute prägen inhaltlich vor allem die Probleme im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen der Jugend seine Musik. in seinen Botschaften ermahnt er zu mehr Verantwortung und verbindet dies in seinen engagierten Texten mit der Hoffnung auf Einheit und Frieden. Mit ähnlicher Leidenschaft setzt sich die Sängerin Xiomara Fortuna aus ihrer karibischen Heimat, der Dominikanischen Republik, für die wirtschaftlichen und sozialen Rechte ihrer weiblichen Mit-Inselbewohnerinnen ein. In lyrisch feingesponnener Weise bringt der US-Amerikaner Bob Spring mit seinen Calling Sirens die Auseinandersetzung mit den menschlichen Zuständen unserer Zeit musikalisch auf den Punkt. Oder da gibt es den Venezolaner Chamito, der mit südamerikanischer Lebensfreude in seinen Canciones mehr Respekt für Pacha Mama und die indigenen Traditionen anmahnt. Ihnen allen gemeinsam ist das grosse Engagement für gesellschaftliche und soziale Anliegen ihrer Kulturen.

Zusammen stärker

Um solchen Künstlern weiterhin eine Plattform anzubieten, braucht es die Solidarität vieler. Eine möglichst grosse Zahl an Mitgliedern im Verein ist eine starke Stütze für ein solches Programm im KulturPunkt. Hier haben wir uns ein Ziel gesetzt. Bis zur HV Ende April würden wir gerne die Schwelle 200 knacken – eine Mitgliedschaft wäre doch schon aus diesen Gedanken heraus überlegenswert, oder? Wir freuen uns auf viele gute gemeinsame Stunden Euer KulturPunkt-Team

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Fr 01.03. 20:30
Dimitris Mystakidis und Ifigeneia Ioannou
(GR) Rembetiko Blues

Musikalische Zeitreise im Rembetiko-Stil zu den Erfahrungen griechischer Einwanderer in Amerika

Der Stil, in dem Dimitris Mystakidis seine Geschichten erzählt, wurde 2017 im «Immateriellen Kulturerbe der Menschheit» aufgenommen. Er entstammt der Zeit der «kleinasiatischen Katastrophe», der Vertreibung von Griechen aus Kleinasien in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts. In seiner Interpretation, die Erfahrungen und Erlebnisse jener Zeiten nachzuerzählen, greift er in virtuoser Weise die Elemente des vergessenen «Tsibiti» Gitarrenstils auf. Zusammen mit Ifigeneia Ioannou erzählt er so in Gesang und Spiel den Schmerz der Trennung, die Strapazen der Reise, den immensen Kampf ums Überleben und die nie endende Hoffnung auf Heimkehr.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

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Fr 08.03. 20:30
Samba Touré
(ML/FR) Mali Blues

Neu interpretierter Wüstenblues in der Nachfolge des legendären Ali Farka Touré

Die stark gewaltbetonten Auseinandersetzungen der jüngeren Vergangenheit in seiner Heimat Mali, so jene des islamistischen Einfalls vor sieben Jahren, bei dem die Extremisten in seinem Dorf sämtliche Musikinstrumente und Radios zerstörten und die Scharia einführten. Ebenfalls prägen die Probleme im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen der Jugend inhaltlich seine Musik. In seinen Botschaften ermahnt er zu mehr Verantwortung und verbindet dies in seinen engagierten Texten mit der Hoffnung auf Einheit und Frieden. Musikalisch erbt sein Stil, den er in den vergangenen 15 Jahren entwickelt hat, viele Elemente des legendären Ali Farka Touré.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

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Sa 09.03. 20:30
Trio Only Juzzt
(BY / BG) Klassik / Jazz / Folklore

Grenzüberschreitung der ganz besonderen Art: Klassik-Jazz-Folklore Fusion mit einem Ausnahmemusiker

Michael Leontchik, Zimbalspieler, Jazzpianist und Arrangeur ist ein gefeierter Musiker in der Klassischen- und in der Jazz-Szene. Geboren in einer Musikerfamilie, besuchte er bereits im Alter von sieben Jahren die spezielle Musikschule für hochbegabte Kinder im weissrussischen Minsk. Deren Anforderungen und Ziele waren die beste Voraussetzung zur Entwicklung seines Talents zu Virtuosität und professioneller Präzision. Diese Fertigkeit brachte ihn dazu, die musikalischen Grenzen zu anderen Genres zu sprengen. In seinem Repertoire verarbeitet er Werke aus Klassik und arrangiert sie mit Elementen aus Jazz und Folklore zu einem eigenständigen Stilmix.

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Di 12.03. 20:00
Eulenrunde / Recht & Gerechtigkeit

Philosophie im KulturPunkt Sind Recht und Gerechtigkeit dasselbe? Nicht selten kollidiert Gerechtigkeitsempfinden mit dem festgelegten Recht.

Das Recht soll mittels Gesetzen, die der Bürger und die Bürgerin in der direkten Demokratie sogar aktiv mitgestalten kann, zur Gerechtigkeit verhelfen. Doch während Normen und Regeln das Recht geltend machen, ist unser Gerechtigkeitsempfinden meist subjektiv, weitgehend von Moral und Ethik geprägt. Wie gehen wir – die Richter sowie die von Urteilen Betroffenen – damit um?

Leitung: Nicole Langenegger
zu Gast: Stefan Haltinner; Richter am Kreisgericht Wil in Flawil

Türöffnung: 19.30
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 20.-

Fr 15.03. 20:30
Gwen & Tiana
(CM/TG) Afro-Soul-Pop

Traditionell angehauchte moderne Songs aus Westafrika mit jazzig-funkig-souligem Groove und optimistischer Botschaft

Ihre Wurzeln reichen tief in den Boden des afrikanischen Kontinents. Doch die Blüten, die sie treiben, bezaubern durch viele Variationen der modernen Seele Afrikas. Es sind optimistisch stimmende Lieder von der Liebe zu sich selbst, zu ihrer Heimat und zum Leben insgesamt. Prägend und bewegend ist die Harmonie der weiblichen und männlichen Elemente, sowie in den Stimmen wie in den musikalischen Arrangements.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.—

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Sonntagskonzert zum St.Patricks Day
So 17.03. 17:00

Dúchas
(IE) Irish Folk

Drei der aufregendsten jungen Musiker aus der pulsierenden Traditional-Musikszene in Dublin machen den Sonntag zum Irish Sunday

Sie spielen regelmäßig zusammen in einigen der besten traditionellen Pubs in Dublin. Jeder von ihnen ist ein Meister seiner Instrumente, und zusammen bilden sie ein kraftvolles und dynamisches Trio, dessen üppige und rhythmische Instrumentalmelodien durch ihre geschmackvoll arrangierten Lieder in Englisch und Irisch ergänzt werden.

Türöffnung: 16.30
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

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Fr 22.03. 20:30
T-Roosters
(IT) Blues

Vier Italiener und das Blues-Feeling von den Wurzeln bis in die Gegenwart

Die «Bluesigen Vier» schöpfen tief und ausgreifend in der Schatzkiste der nordamerikanischen Musiktradition. Und sie leben als gut abgestimmte Gruppe den Blues auf der Bühne voll aus. Mit Seele, Stimme und flinken Händen. Den Boden als Pulsgeber bereiten Giancarlo Cova am Schlagzeug und Lillo Rogati am Elektro- und Kontrabass. Auf diesem Substrat kann der Gitarrist und Sänger Tiziano «Rooster» Galli seine erdig kreativen Runden drehen. Die melancholisch melodiöse Verzierung steuert Marcus Tondo auf dem «Mississippi-Saxophon», der diatonischen Blues Harp-Mundharmonika, in den genretypisch modulierten Soli bei. Blues at it‘s best - ein «Muss-Sein-Termin» für Liebhaber dieses urigen Musikstils.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25 .-

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Sa 23.03. 20:30
Appenzeller Echo
(CH) Appenzeller Streichmusik und Folkloristisches mit viel unterhaltsamem «Dromherom»

Unterhaltsamer musikalischer Streifzug durch die Epochen der Appenzeller Traditionen mit Streichmusik, Jodel, Talerschwingen und Witzen

Das Trio ist quasi dem Urgestein im Säntismassiv entsprungen und hat somit ein sehr grosses Stück der ur-appenzellischen Seele über die Gene geerbt. Sie pflegen alte Traditionen und kleiden sie in aktuelle Trachten. Beispielsweise ist die Besetzung «präzis» jene aus den Anfängen der Appenzeller Streichmusik. Nebst überlieferten Appenzeller Streichmusik Stücken gestalten Neukompositionen bis zu Volksmusik aus anderen Weltregionen ihr musikalisches Programm. Gewürzt mit rhödlerischem Kulturgut wie Jodel, Zäuerli, Ratzliedli und Talerschwingen und pikant zum vollen Genuss abgerundet mit herrlichen Appenzellerwitzen.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

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Fr 29.03. 20:30
Xiomara Fortuna
(DO) Worldmusic

Die sozial engagierte Königin der karibischen Weltmusik aus der Dominikanischen Republik

Sie stammt aus der Dominikanischen Republik auf der karibischen Insel Hispaniola und kombiniert ihr musikalisches Schaffen mit Kultur-, Umwelt- und Gender-Engagement. Diese Anliegen prägen als fil rouge ihren persönlichen Werdegang. Musikalisch angestossen wurde dieser durch ihre Mutter, die sie mit dominikanischen Arbeitsliedern und den folkloristischen Rhythmen wie Mangulina vertraut machte. Auf der Schwelle zum Erwachsensein entdeckte sie die Bewegung der neuen «Trova» und deren Lieder mit sozialen Inhalten. In dieser Phase begann sie ihre ersten eigenen Lieder zu schreiben. Heute gilt sie als Vertreterin der alternativen Musik als eine der wichtigsten Künstlerin der Dominikanischen Republik.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

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Sa 30.03. 20:30
Raphael & Piero Dread & The Sound Rebels Band
(IT) Reggae

Reggae ist für Raphael eine zeitlose Sprache. Und mit PieroDread kombiniert er sie mit der positiven Kraft des Reggae

Sie verstehen sich als Brückenbauer. Und ihre Botschaft ist so einfach wie klar: Soziale Rechte und menschliche Werte über das scheinbar Trennende der Kulturen zu stellen. Diese universell gültigen Grundsätze transportieren sie über das Medium der Musik – präziser: des Genres Reggae, bei dem sie dessen charakteristische pulsierende Rhythmik einsetzen, um ihre Visionen in die Herzen des Publikums zu tragen.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Performed by:
Raphael: Lead Vocals
Piero Dread: Vocals & Guitar
Matteo Mammolo: Drums
Sergio Grimaldi: Bass
Daniele Dimarco: Keyboards

Webseite Raphael
Facebook Raphael
Webseite Piero Dread 
Facebook Piero Dread
Facebook The Soundrebels
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Kulturangebot: Monat für Monat
Jeden Donnerstag 09:00
Yoga mit Urs Isenring

SA 23.03. und 13.04. │ 15.00
Djembekurs mit Ananda Geissberger

Trommeln tut gut. Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene

DO 21.03. und 18.04.
Baila Latino mit DJ STAS
Tanzabend mit Crashkurs


19.30-21.00 Crashkurs – Salsa – Bachata – Merengue

21.00-23.00 Baila Latino mit DJ STAS
DI 12.03. und 09.04. │ 20.00
Eulenrunde:
Philosophie im KulturPunkt
(jeden zweiten Dienstag im Monat)


DI 05.03. │ 19.03. │ 26.03. │ 02.04. │ 16.04. │ 23.04. │ 30.04.
19.30-21.00

Bewegungstheater-Spiel mit Hilarie Burke Theaterspiel für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft
Hilarie Burke lädt Bewegungstheater-Künstlerin zu wöchentlichem Theater-Spiel ein. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft sind willkommen. «Wir entdecken, wie wir uns mit Bewegung theatralisch ausdrücken können, und werden bereichert durch das gemeinsame Spiel mit Menschen, die uns sonst fremd blieben.»

Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 15.-
Mit Caritaskarte: Gratis


Kontakt
Verein KulturPunkt Flawil

St.Gallerstrasse 13
9230 Flawil
Schweiz
071 393 17 07
079 224 82 88
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