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Wie wir uns verstehen

Viele der acht Millionen Bewohner zählenden Schweizer sehen sich mit ihren zwei Sprachfamilien und den vier Amtssprachen als multikulturelles Vorzeigemodell. Doch werden beispielsweise im nur knapp 19 Millionen Einwohner zählenden Mali bereits 35 Sprachen gesprochen. Indien bringt es in vier Sprachfamilien gar auf über 100 Sprachen sowie eine Unzahl von regionalen Dialekten. Was uns zur Folgerung bringt: Unser Planet ist sprachlich ein riesiges Babylon. Die aktuelle Zählung listet weltweit über 6500 Sprachen, die rund 180 Sprachfamilien zugeordnet werden. Zwar haben sich einige Sprachen wie die spanische, die französische und heute besonders die englische als globale Medien der Verständigung durchgesetzt, doch das universalste Mittel ist non verbal: die Musik.

Musik baut Brücken

Während Sprache sehr nützlich ist, um den Alltag zu organisieren, bleibt sie doch ein künstliches Mittel. Als Kunstform ermöglicht sie uns – wenn auch oft umständlich – auch unsere inneren Beweggründe einander mitzuteilen. Sehr viel einfacher und unmittelbarer jedoch erreichen Gefühle in Form von Melodien, Rhythmen, Mimik und tanzenden Bewegungen die Seelen der Menschen. Dieses Grundmuster aus energetischen Schwingungen dürfte selbst ein Besucher aus einer fernen Galaxie verstehen. Doch hiermit zurück auf festen Boden.

Mission Kulturvermittlung

In den Jahren seit der Gründung des KulturPunkts stand stets ein Grundgedanke im Mittelpunkt, nämlich der, durch Künstler und Gäste aus allen Winkeln der Erde dem Gemeinsame in den kulturellen Verschiedenheiten eine Bühne anzubieten. Und man darf sagen: Die Botschaft wurde verstanden. Inzwischen hat sich eine Gemeinschaft gebildet, die durch regelmässige Besuche der Anlässe und vor allem, organisiert im Verein KulturPunkt, dieses Gedankengut mitträgt. Sie demonstrierte ihre Solidarität durch rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung am Samstag, 27. April. (Die der einfachen Verständigung halber in deutscher Sprache stattfand.) Im Zentrum dieser Versammlung stand der Wandel, im Besonderen die durch den kontinuierlichen Ausbau des Kulturzentrums unumgänglichen Anpassungen in den Organisationsstrukturen. Denn Ausbau bedeutet auch mehr Arbeit. Und die soll auch auf mehr Köpfe und Hände verteilt werden, zumal sie weitgehend freiwillig und ohne Entgelt geleistet wird.

Rochaden für mehr Effizienz

Während einige Mitglieder im Vorstand des Vereins und in der den Betrieb organisierenden Kerngruppe bisher in Doppelfunktionen agierten, sieht die neue Struktur eine personelle Trennung in den beiden Gremien vor. Ausgelöst wurde dieser Schritt auch durch den Rückzug der seit der Gründung aktiven Rita und Ralph Geissberger aus dem Vorstand und aus dem operativen Geschäft sowie von Franz Fischli, der seine Arbeit als Kommunikationsfachmann künftig in der Betriebsgruppe effizienter bündeln will. Als Ersatz für die Zurücktretenden wurden Vera Brannen und Silvia Oberholzer in den Vorstand gewählt. Willkommen geheissen wurden auch die neuen Mitarbeiter im Kern- und dem Helferteam. Die übrigen Geschäfte wie etwa der Kassabericht und das Budget fürs neue Vereinsjahr wurden von der Versammlung ohne Gegenstimmen verabschiedet. Die schönste Melodie an diesem Abend war sicherlich der abschliessende Ausblick auf ein wiederum spannendes und vielseitiges Musikprogramm im neuen Vereinsjahr.

Musikalischer Kulturmix im fröhlich bunten Mai

Zum Start ins neue Vereinsjahr geht es im Wonnemonat fast rund um die Welt. Gestartet wird feurig mit wild-zigeunerischer Musik aus Russland. Gleich darauf agiert ein Barde am afrikanischen Instrument N’Goni als Kulturbotschafter Malis. Mit Irish Folk geniessen wir Pub-Atmosphäre und mit Reggae den Groove von einer friedlicheren Welt. Höchst anregend für die Beine dürfte der italienische Pizzica sein und ebenso, wenngleich in mehr geregeltem Modus, der New Tango aus Argentinien. In sphärische Gefielde heben uns schliesslich drei Rhythmuskünstler aus Nordindien, und das i-Tüpfelchen zum Ende des Monats setzt Blues mit Chicago-Wurzeln aus Italien. Falls Du nun mitgezählt hast, müsstest Du mindestens sieben Sprachen beherrschen. Doch keine Sorge: musikalisch verstehen alle.

Wir freuen uns auf ein «harmonisches» Wiedersehen an unseren Anlässen.
Das Team KulturPunkt
Gründungsmitglieder Rita und Ralph Geissberger gaben den Rücktritt aus dem Vorstand und der Kerngruppe bekannt. In den letzten 15 Jahren hat das liebenswürdige Ehepaar Beachtliches für die Kultur in Flawil geleistet und möchte sich nun etwas mehr Zeit für andere Dinge im Leben nehmen - "mehr als verdient", fand der Präsident des Vereins und Sohn der beiden und verabschiedete sie mit einem riesigen Dankeschön, einem Reisegutschein und tosendem Applaus der Teilnehmenden.
Neu in den Vorstand gewählt, wurden die beiden Damen Silvia Oberholzer und Vera Brannen. Beide bringen fachliche Kompetenzen und einen guten Sinn fürs Kulturelle mit. Herzlich Willkommen im Vorstand!
v.l.n.r. Patricia Jagodic (Office KG), Franz Fischli (KG), Ralph Geissberger, Rita Geissberger, Silvia Oberholzer (VS), Vera Brannen (VS), Florian Meier (KG), Ananda Geissberger (VS), Isabel Guggenbühler (VS)

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Sa 04.05. 20:30
Dobranotch
(RU) traditionelle jüdische, zigeunerische und balkanische Musik

Feuriges aus dem Wilden Osten

Das russische Quintett ist weit herumgekommen. Und hat auf seinen Reisen durch über zwanzig Länder Souvenirs aus verschiedenen Traditionen gesammelt. Aber nicht um sie auf dem Kaminsims verstauben zu lassen, sondern um daraus ihr Repertoire mit neuen Elementen anzureichern. Es finden sich darin sowohl russische Lieder des goldenen Zeitalters der Blaskapellen wie auch Anklänge an jüdischen Klezmer und die feurig rhythmische Musik aus dem Balkan. Nicht selten mischen sich die Musiker mitten unters Publikum, wie es ihre Vorgänger vor hundert Jahren auf Hochzeiten taten, um dort die Funken ihrer Musik zu einem Feuer zu entfachen.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Performed by:
Dmitry Khramtsov: Violin, Voice
Ilia Gindin: Clarinet, Saxophon
Roman Schinder: Tum Balalaika
Evgenii Lizin: Big Drum
Alexey Stepanov: Tuba

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Sonntagskonzert
So 05.05. 17:00
Harouna Samake
(Mali) Kamale Blues

Er ist Musiker, Komponist, Produzent und Arrangeur. Und spielt seit 2001 die N'Goni bei Salif Keita.
Salif Keita geniesst als Musiker und Barde der Jäger und Kulturbotschafter Malis international hohes Ansehen. Mit ihm zusammen war Harouna Samake viele Jahre auf Tournee und spielte bei mehreren seiner Alben mit. Doch er fand auch bei westlichen Musikern wie der Country-Blues Grösse Bonnie Raitt, die ihm nach einer Session spontan eine Gitarre schenkte, grosse Sympathien. Ihre Einladung zu einer gemeinsamen Tournee konnte Samake einzig wegen anderer Verpflichtungen nicht annehmen. Er gilt als einer der besten und gefragtesten N’Goni-Spieler Malis.

Türöffnung: 16.30
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Performed by:
Harouna Samake Kamale: Gesang, N’Goni
Preben Carlsen: Gitarre
Isildo Novela: Bass
Legre Thibaut: Gesang, Percussion

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Fr 10.05. 20:30
Irish Night Barry, Folan & McGowan
(IE) Irish Folk

Geige, Pfeifen und Gitarre. Das Erfolgsrezept für einen Abend mit echter Irish Pub-Atmosphäre

Doch die Instrumente sind lediglich das klingende Tafelsilber, auf dem das herzerfrischende Galamenü von der grünen Insel serviert wird. Denn jeder der drei Spieler ist ein «Spitzenkoch» auf seinem Instrument und schafft es, mit viel kreativem Sinn und delikaten, genau richtigen Zutaten die Herzen ihrer Gäste zu erobern. In Irland wünscht man sich bei einem solchen Festmahl: «Goile maith».

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Performed by:
Leonard Barry: Uilleann Pipes
Declan Folan: Geige
Shane McGowan: Gitarre

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Sa 11.05. 20:30
Reggaenight with Earl 16 & Najavibes
An den Turntables Jah Bahmi & Ras Jammy

(UK / CH /JM) Reggae


Eine ausdrucksstarke Stimme aus UK mit groovigen Reggae Dubs aus Genf

Seine Mutter warf ihn im Alter von 12 Jahren aus dem Haus, weil er die Schule geschmissen hatte. Doch Daley wusste genau, wo seine Bestimmung lag. Und dieser ist er nach einigen Lehrjahren in Studios mit Arrivierten der Szene konsequent gefolgt. Er sah sein Glück in der Unabhängigkeit einer Solokarriere. In der Folge entwickelte er seine besondere Stärke, den Songs seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Begleitet wird er bei dieser Reggae Night von den Najavibes. Die neunköpfige Gruppe hat sich als erfahrene Begleitband etabliert und war mit mehr als einem Dutzend Künstlern des Genres in ganz Europa auf Tournee.

Türöffnung: 20.00

Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Performed by:
Earl 16 - Vocal

Ras Jammy - Vocal
Antonin Chatelain - Drums
Quentin Chappuis - Bass
Mathias Liengme - Keyboards
Léo Marin - Rhythmusgitarre & Background
Solal Excoffier - Leadgitarre
Alex Schneiter - Trompete & Background
Michael Borcard - Saxophon
Matteo D‘Amico - Posaune & Background

Wikipedia: Earl Sixteen
Facebook Najavibes
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Di 14.05. 20:00
Eulenrunde / Gewissheit
Philosophie im KulturPunkt

Es liegt in unserer Natur, dass wir mit allen Mitteln Gewissheit suchen. Aber wehe, wenn wir glauben, sie gefunden zu haben.

Ohne Gewissheit in praktischen Belangen funktioniert unser Alltag nicht. Wasser fliesst immer abwärts. Aber gewiss zu sein, kann uns blind machen für neue Einsichten, zu einer intoleranten oder gar arroganten Haltung verleiten. Ungewissheit ist unbequem: Aber können wir sie vielleicht zu unserer Freundin machen, die statt Angstgefühle zu nähren, unsere Neugier anstachelt? Uns zu einer Einstellung verhelfen, die uns öffnet und befreit? Eine Hypothese: Die Welt und das Leben als Wahrscheinlichkeiten sehen statt als Gewissheiten. Kann das funktionieren?

Leitung: Rätus Fischer

Türöffnung 19.30
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 20.-

Sa 18.05. 20:30
Domo Emigrantes
(IT/TR ) Pizzica, Tarantella, World Music

Der heisse Atem der mediterranen Kultur – feurig auf die Bühne gebracht.

Sie stammen aus dem Süden Italiens – aus Sizilien, ziemlich genau in der Mitte der mediterranen Musikkultur. Entsprechend vielfältig ist ihre Musik, und so zahlreich sind auch die Instrumente, auf denen sie diese präsentieren. Eine wunderschöne und stimmig verpackte Rundreise zu den Gestaden des Mittelmeers – an diesem Abend bequem in Flawil zu erleben.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Performed by:
StefanoTorre: Gesang, Gitarre, Bouzuki, Mandoline, Sackpfeife
Filippo Renna: Gesang, Perkussion, Tamburello
Ashti Salam Abdo: Kurdischer Gesang, Perkussion, Saz
Andrea Dall’Olio: Geige
Gabriele Montanari: Violincello
Calogero La Porta Akkordeon, Friscalettu, Zampogna

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Fr 24.05. 20:30
Finisterre Tango
(AR) New Tango

Erfrischend kreative Neuinterpretation des argentinischen Weltkulturguts

Kann man den Tango neu erfinden? Finisterre hatte den Mut und fand neue Gewänder, in denen sie den Tango in neuer Frische auf der Bühne präsentieren. Wichtig war ihnen jedoch, in der Neufassung die Seele des berühmten Musikstils gut erkennbar zu bewahren und weiterzuentwickeln. Mit ihrem kraftvoll lebendigen Sound und ihrem umfangreichen Repertoire spiegeln sie authentisch den Lebensstil von Buenos Aires wider.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF 25 .-

Performed by :
Juan Pablo Rallis: Gesang
Bruno Cuellar: Violine
Martín Santiago: Contrabass
Emilio Cossani: Gitarre
Gustavo Bresciani: Bandoneon

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Sa 25.05. 20:30
Amrat Hussain Brothers aus Rajasthan
(IN) Musik aus Nordindien

Flinke Finger, singende Trommeln und orientalischer Gesangszauber. Kurz: eindrückliche indische Sufi-Musik.

Die Traditionen der Musikkunst Indiens sind uralt. Und doch geht von ihnen ein Zauber aus, der auch in der heutigen Zeit die Seelen der Menschen erreicht, sie berührt und in höhere Sphären hebt. Über den virtuos und mit viel Energie gespielten Grundlinien der Tablas und den meditativen Klängen des Harmoniums schwebt reichverzierter Gesang. Es entsteht eine Kommunikation zwischen Musikern und Publikum, die viel Raum für Träume und Gefühle schafft.

Performed by:
Amrat Hussain: Tabla
Teepu Khan: Tabla, singend
Sanjay Khan: Gesang, Harmonium, Kartal

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Fr 31.05. 20:30
Matteo Sansonetto Blues Band
(IT) Blues

Authentisches Blue Notes Feeling von der Italo-Chicago-Blues Connection


Er ist in Chicago fast so sehr zu Hause wie in seiner Heimat Italien. Musikalisch auf jeden Fall. Was davon rührt, dass er sehr oft in musikalischer Mission über den Atlantik hin und her pendelt. Drüben hat er mit Grössen der Szene in Projekten zusammengearbeitet, unter anderem mit John Lee Hookers Neffen Archie Lee Hooker. Diese Erfahrungen haben denn auch seinen Stil geprägt und ihn unüberhörbar mit jenen überseeischen Traditionen angereichert, die seinen Auftritt für das Publikum zur gefühlvoll lebendigen Bluesnacht macht.

Türöffnung: 20.00
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung: CHF25 .-

Performed by:
Matteo Sansonetto: Gesang, Gitarre
Claudio Zulian: Piano, Hammond Orgel, Gesang
Gianni Spezzamonte: Bass & Gesang
Marco Canpigotto: Schlagzeug

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Kulturangebot: Monat für Monat
Jeden Donnerstag und Freitag 09:00
Yoga mit Urs Isenring

SA 04.05. │ 15.00
Djembekurs mit Ananda Geissberger

Trommeln tut gut. Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene

DO 16.05.
Baila Latino mit DJ STAS
Tanzabend mit Crashkurs


19.30-21.00 Crashkurs – Salsa, Bachata, Merengue

21.00-23.00 Tanz Baila Latino
DI 14.05. │ 20.00
Eulenrunde:
Philosophie im KulturPunkt
(jeden zweiten Dienstag im Monat)


DI 07.05. │ 21.05. │ 28.05. jeweils 19.30-21.00
Bewegungstheater-Spiel mit Hilarie

Burke
Hilarie Burke lädt Bewegungstheater-Künstlerin zu wöchentlichem Theater-Spiel ein. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft sind willkommen. «Wir entdecken, wie wir uns mit Bewegung theatralisch ausdrücken können, und werden bereichert durch das gemeinsame Spiel mit Menschen, die uns sonst fremd blieben.»

Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung. CHF 15.-
Mit Caritaskarte. Gratis


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Verein KulturPunkt Flawil

St.Gallerstrasse 13
9230 Flawil
Schweiz
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